| |
|
Regulations - TherapieErläuterung: Bleibt die Reizung des Organismus z.B. durch übertriebene Antibiotikagabe über längere Zeit aus, vermindert sich seine Resistenz und seine Reaktionsfähigkeit. Viele ganzheitliche Verfahren bewirken eine unspezifische Reizung des Organismus und lösen eine Gegenregulation unter Mobilisierung und Verstärkung seiner Selbstheilungskräfte aus.
Beispiele:
Diese Verfahren werden Regulationstherapien oder Reiztherapien genannt. Sie sollen über die provozierten Gegenreaktionen eine vegetative Gesamtumschaltung (Normalisierung) der Körperfunktionen bewirken. Bemerkenswert ist, dass der häufige gezielte schwache Reiz eine stärkere Antwort des Körpers bewirkt, als der starke Reiz. Voraussetzung für die Gegenreaktion des Körpers auf äußere Reize ist eine ausreichende Regulationsfähigkeit des Körpers. Ihre Störung durch chronische Belastung (chron. Infekt, Dysbiose durch Antibiotika oder Umwelttoxine, Narben, etc.) kann zu einer abgeschwächten Gegenregulation oder gar zu einer Regulationsstarre führen. Diese Regulationsstarren haben in den letzten 30 Jahren (Antibiotika!, Umweltbelastung durch die organische Chemie!) erheblich zugenommen. Folge der chronischen Belastung des Regulationssystems oder gar der Regulationsstarre sind chronische Erkrankungen aller Art mit oder ohne Schmerzen, allergische Erkrankungen, entzündliche Erkrankungen, etc., welche je nach individueller Disposition und Verlauf (selten) spontan abheilen, degenerativ-zerstörend verlaufen oder in ein Malignomgeschehen übergehen können. In solchen Fällen kommen, wie auch in der Schmerztherapie, folgende Verfahren zur Anwendung:
Unbedingte Voraussetzung für den gesunden Organismus ist die intakte Reaktionsfähigkeit des Grundsystems, welche durch unspezifische Reize gefördert werden kann. Selbstverständlich setzt wie bei jeder Behandlung, auch die naturheilkundliche Behandlung eine gründliche und gewissenhafte Diagnostik voraus. Vorliegende Fremd- und Eigenbefunde werden natürlich berücksichtigt. Sowohl die naturheilkundliche Anamnese wie auch die Erstuntersuchung sind sehr umfangreich und zeitaufwendig, sie sind jedoch unverzichtbar für eine umfassende Therapieplanung. |
© 2009 · Praxis am Heutor · E-Mail senden
| |